| Canon® EOS 40D |
| Donnerstag, den 06. September 2007 um 16:06 Uhr |
Die EOS 40D robustes Arbeitsgerät für wenig Geld
Wild rankten sich die Geschichten um den Nachfolger der Canon EOS 30D im Internet. Der Nachfolger hiess EOS 40D. Ein würdiger Nachfolger, ohne Zweifel. Auch wenn Canons damaligem semiprofessionellen Flaggschiff ein grösserer Sensor besser stehen würde.
Das lange Warten und die wilden Geschichten im Internet um den Nachfolger der Canon EOS 30D, die EOS 40D, war noch richtig zu Ende, schon bekam Sie mit der EOS 50D einen Nachfolger. Die EOS 40D gehört desshalb aber nicht zum alten Eisen. Einziger Wermutstropfen: ein paar Megapixel mehr, hätte man dem Modell noch schenken dürfen, damit sie sich gegen die Nikon D300 behaupten kann. Diese bietet, sofern sie dann ausgeliefert ist, nämlich bereits 12.3 Megapixel. Trotzdem ist die 40D eine gute und vor allem preisgünstige Alternative. Die EOS 40D ist vor allem für erfahrene Amateurfotografen sowie semiprofessionelle Anwender gedacht und sicher ein neues Highlight im diesjährigen DSLR-Markt. Wie schon die EOS 400D hat auch die EOS 40D einen 10,1-Megapixel CMOS Sensor, der hier aber anstatt 3 Bilder wie bei der EOS 400D oder 5, wie bei der EOS 30D, Reihenaufnahmen mit bis zu 6,5 Bildern pro Sekunde schafft. Zudem hat die Kamera ein neu entwickeltes AF-System und einen 3,0-Zoll LCD-Monitor mit Livebild-Funktion. Die Kamera profitiert zudem von der neuen EOS-Technologieplattform, die bereits vor wenigen Monaten mit der professionellen EOS 1D Mark III zur Markteinführung kam – dem DIGIC III Prozessor. Dieser hauseigene Canon Prozessor bietet eine schneller Reaktionszeit, optimierte Farbwiedergabe und einer praktisch sofortigen Betriebsbereitschaft. Das EOS Integrated Cleaning System minimiert nun auch in der EOS 40D Staub auf dem Sensor und das robuste, an bestimmten Stellen gegen Wettereinflüsse geschützte Gehäuse aus Magnesiumlegierung soll für lange Haltbarkeit sorgen. Die EOS 40D soll ab September 2007 im Schweizer Fachhandel für CHF 2148.--* erhältlich sein. Im Internet wird sie allerdings bereits für 1560 CHF, rund 930 Euro, angeboten (Stand Februar 2008) „Die EOS 40D ist ein wichtiger Schritt zur Positionierung des EOS Systems im Markt der anspruchsvollen Amateurfotografen. Sie basiert auf den innovativen Technologien unserer aktuellen EOS-1 Serie“, so Mogens Jensen, Leiter von Canon Consumer Imaging Europe. „Ein Aufstieg zur EOS 40D eröffnet dem Fotografen ganz neue Möglichkeiten. Wer noch analog fotografiert, sollte jetzt diesen optimalen Zeitpunkt für den Umstieg auf die Digitalfotografie nutzen.“ Direkt zum Fazit Wichtige Leistungsmerkmale Tempo und Qualität Neues AF-System mit Kreuzsensoren Des Weiteren stellt Canon heute in Verbindung mit der EOS 40D zwei neue EF-S-Objektive vor: Der Nachfolger der Canon EOS 40D hat länger als erwünscht auf sich warten lassen. Die neue hat viele interessante Features, wie das LiveView oder die Sensorreinigung, 2 Megapixel mehr, eine höhere Geschwindigkeit und einen grösseren Pufferspeicher. Allerdings sind das Dinge, die man mittlerweile auch schon von anderen Kameras kennt. Interessanter scheint da schon der grössere und hellere Sucher und die Möglichkeit der Erweiterung des Dynamikbereiches. Der neue Prozessor muss sich aber erst einmal beweisen, obwohl er dies in Sachen Geschwindigkeit bereits getan hat. Warum man der "Kleinen" aber noch keine Vollformatsensor einsetzt ist entweder Verkaufpolitik – die EF-S Objektive müssen ja auch verkauft werden – oder eine Preisfrage. Nachtrag nach dem Erscheinen der EOS 50D Wie ich mich dachte, reagierte Canon schnell auf die höheren Pixelzahlen der Konkurrenz. Ab Dezember 2008 kommt bereits der Nachfolger der EOS 40D, die EOS 50D mit einem 15 Megapixel Sensor und neuem Prozessor in den Handel. Den Bericht darüber gibt es hier! EOS 40D trotzdem kaufen? Die Frage stellt sich sicher all jenen, die professionell arbeiten. Alle anderen werden an den 15 Megapixel grossen Bildern nicht nur Freude haben. Schnell mal wird da der Laptop ärgerlich langsam. Zudem erhält man zurzeit (12.2008) die EOS 40D für rund 650 Euro (1030 CHF.--) und damit zu einem Preis, den man vor einem Jahr noch für die EOS 400D zahlte. Kostenbewusste bekommen so eine sehr gute Kamera, dessen Bildgrösse für alle Privaten Bilder ausreichen sollte. Leute mit viel Geduld warten so lange ab, bis die EOS 50D für den gleichen Preis zu haben ist. Zurzeit noch dreht sich die Preisspirale schneller als die Börse abwärts. Wann dies stoppen wird, ist nicht gesagt, wenn überhaupt. Marschrichtung Vollformat Auch Nikon setzt heute bei den Profimodellen auf den Vollformat-Sensor, nachdem man dessen Sinn die letzten Jahre kräftig angezweifelt hat. Nun steht die generelle Marschrichtung in dieser Hinsicht ohne Frage fest. Die Nikon bietet aber bei der neuen D300 auch kein Vollformat-Sensor, spendet ihr dafür 12.3 Megapixel. Das scheint ihr über die Canon, mit ihren 10 Megapixeln, einen Vorsprung zu geben. Wäre da nur nicht der Preis, dort nämlich lässt einem die Canon 40D noch was zum Leben übrig und macht sich damit wohl einmal mehr zum unbestrittenen Liebling der Szene. Zumal die Unterschiede der beiden Modelle, im täglichen Einsatz wohl kaum entscheidend sein werden, geht es bei der Wahl zwischen Nikon und Canon wie immer um eine Glaubensfrage. Beide Hersteller bauen ohne Zweifel hervorragenden Kameras. Um im Weihnachtsgeschäft 2007 noch mitreden zu können, sollte sich Nikon aber sputen. Mitte Oktober 2007 ist die 300D noch immer nicht erhältlich, während Canon bis Ende Jahr wieder eine Cash-Back-Initiative gestartet hat. |
