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| Canon EOS-1Ds Mark III |
| Donnerstag, 31. Januar 2008 um 10:07 Uhr | |||
Canon knackt mit der EOS-1Ds Mark III die 20 MP MarkeLange war man gespannt darauf, was sich Canon für die Erneuerung ihres Flaggschiffs, der EOS-1 Ds Mark II ausgedachte. Genau 21 Megapixel sind es. Dazu kommt 14 Bit Farbtiefe. Die Daten werden gar als 100 MB grosser Tiff- Datenbestand mit 16 Bit Farbtiefe gespeichert. Wie von Canon bei der EOS-1D-Serie gewohnt, sind auch alle andern Leistungsdaten Spitzenklasse. Canon EOS-1Ds Mark III: Pixelkönigin mit 21 Millionen BildpunktenWie im obigen Titel meldet sich Canon zu Wort. Nun Pixel sind nicht alles. Gut verarbeitet aber, zeigen mehr Pixel auch mehr Bild. Sprich mehr Zeichnung in den Tiefen und Lichtern, eben dort, wo es den meistens andern digitalen Kameras fehlt. Da klafft dann ein hässliches weisses Loch oder die Schatten der Tannen, bei einer Landschaftsaufnahmen, zeigen anstatt Ästen einfach einen schwarzen Fleck. Um diesem Problem abzuhelfen hat man Canon die Tonwertpriorität geschaffen. Ab ISO 200 lässt sich so die Detailzeichnung verbessern. Dies kommt vor allem bei Landschafts- oder Hochzeitsfotografen zum Tragen. Aber auch Blumenliebhaber werden sich freuen, wenn sie in den grellbunten, roten Blättern mancher Pflanzen nicht mehr nur ein Farbenmatsch, sondern feine Strukturen sehen. Ehre, wem Ehre gebührt: Canon EOS-1Ds Mark III. Zurzeit die Königin unter den digitalen Spiegelreflexkameras Kamera der Superlativen 21 Millionen Bildpunkte pro Bild schiesst die EOS-1 Ds. Dies mit einer Farbtiefe von 14 Bit. Gespeichert wird das Bild als unkomprimierte Tiff-Datei mit 100 Megapixeln. Dies sind die nackten Werte der neuen Königin im Kameraland. Um dies zu erreichen hat man im Hause Canon einiges investiert. Gelcih zwei der neuen DIGIC-III-Prozessoren kommen zum einsatz und ermöglichen so bis zu 5 Bilder pro Sekunde. Maximal sind 56 JPEG-Bilder oder 12 RAW Bilder in Serie möglich. Das schafft zurzeit keine andere Kamera. Canon CMOS-Sensoren er dritten Generation habe zudem ein anders Pixeldesign, welches sogar bei ISO 1600 für beste Bildqualität sorgt. Zusammen mit der Möglichkeit, den Dynamikumfang erweitern zu können, sind dem Fotografen damit fast keine Grenzen mehr gesetzt. Grösseres Sucherbild und stärkerer Verschluss Mehr Daten und bessere Bilder sind aber noch lange nicht alles, was in die neue D1s gesteckt wurde. Live-View und 3" Display braucht man kaum zu erwähnen. Der Sucher wurde noch lichtstärker gemacht und zeigt ein grösseres Bild. Auch das Menu wurde überarbeitet und erlaubt jetzt die 57 individuell einstellbaren Funktionen in vier Kategorien zu gliedern. Auch der Lebensdauer wurde auf die Sprünge geholfen: Anstatt 200´000 soll der Verschluss jetzt für 300´000 Bilder gut sein. Zyniker würden jetzt sagen: "Da kann man glatte 16.66 Stunden auf den Auslöser drücken". Allerdings nur, wenn man die Bilder in der Zeit auch speichern könnte. Profis erreichen diese Bildzahl allerdings durchaus. Speicherte man diese alle im Tiff-Format kämen so glatte 30´000 Gigabite zusammen. Für wen ist solch eine Kamera Für wen aber ist die Kamera gedacht? Sicher fast ausschliesslich für professionelle Anwender. Neben den riesigen Datenmengen, man denken daran Serienbilder mit 5 Bildern pro Sekunde zu schiessen und jedes Bild benötigt 100 Megabite Speicherplatz. Das wird teuer und erfordert zum Bearbeiten einen sehr schnellen Rechner. Ich weiss nicht, ob mein Normalmac dies noch in einer angemessenen Zeit schaffen würde. Vermutlich hätte ich viel Zeit um Kaffee zu trinken. Zudem birngt das Gerät einiges an Gewicht auf die Waage. Nimmt man dazu noch die Pro-Serien-Objektive und eine Blitzgerät, ist definitv Krafttraining angesagt.
Warum sie trotzdem kaufen? Warum die EOS-1Ds Mark III also trotzdem kaufen? Nicht nur weil Technik fasziniert und Qualität befriedigt. Die Resultate beim Fotografieren, sind ein Produkt der Zeit, die wir dafür einsetzen. Ist das Bild schlechter, kriegt der Fotograf weniger für die aufgewendete Zeit, vergeudet also quasi Lebenszeit. Viel mehr kommt dies zum tragen, wenn man an weit entfernte Orte reist, Orte zu denen man vielleicht nie mehr kommt. Man hat vielleicht nur eine Chance dort zu fotografieren, diesem Aspekt sollte man mit bester Technik und Qulität begegnen, alles andere wird jeder seriöse Fotograf später einmal bereuen. Ein Argument dagegen bleibt aber trotzdem: Der Preis. Manch einer kann sich diese Kamera einfach nicht leisten. 8000 Euro sind eine Menge und dann ist noch kein Objektiv mit dabei. Hier ist aber bereits ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Pentax bringt ein 14.6 Megapixel Sensor für wenig Geld und Sony entwickelt einen 24.8 Megapixel Sensor. Ich bin mir sicher, das wird die Preise auf Dauer senken. Kein Test Natürlich könnte ich hier einen weiteren Test anfügen. Mit Details, die Seiten füllen. Davon gibt es im Internet aber schon genug. Interessierten empfehle ich zum Beispiel Steve´s Digcams oder die Seite Luminous Landscape, die beide sehr ausführliche Tests der Kamera zeigen. Wer sich allerdings für Kameras in dieser Klasse interessiert, weiss, dass ihm hier weder Canon noch Nikon etwas verkaufen, das nicht zu gebrauchen ist. Die Klasse der Nikon D2X, D3 oder Canon´s D1-Serie ist steht ohne Zweifel auf dem obersten Treppchen der Leiter. Der Rest ist Geschackssache beziehungsweise oft auch ideologisch begründet. Pressetext Canon EOS-1 Ds MarkIII Wachwechsel bei den Pixelboliden der professionellen Fotografie: Mit satten 21 Megapixeln, Reihenaufnahmen mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde und 14 Bit Farbtiefe des Vollformat-CMOS-Sensors läuft heute das neue Canon Flaggschiff vom Stapel und löst damit die EOS-1Ds Mark II ab. Die Bild-Dateien werden mit über 100 MB Größe gespeichert – als unkomprimierter TIFF-Datenbestand mit 16 Bit Farbtiefe. Das kann als neuer Referenzwert hinsichtlich Bildauflösung und Schärfe bei der Digitalfotografie im 35-mm-Format betrachtet werden. Damit wird, nach 3 Jahren „Pixelführerschaft“ bei Canon, die EOS-1Ds Mark II abgelöst. Die neue Pixelkönigin ist für 8.205,87* Euro - voraussichtlich ab Oktober - im Handel verfügbar. Pressetext Canon EOS-1 Ds MarkIII Neben einer außergewöhnlich guten Farbwiedergabe sorgen die beiden DIGIC-III-Prozessoren für Reihenaufnahmen mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde. Der Pufferspeicher ermöglicht bis zu 56 Large-JPEG-komprimierte Aufnahmen (12 bei RAW-Dateien) – das bietet derzeit keine andere Kamera mit dieser Auflösung. Die Fähigkeit, eine so große Datenmenge in einem Rutsch zu verarbeiten, könnte für viele Studiofotografen der entscheidende Faktor sein, jetzt auf die EOS-Plattform zu wechseln. {/jfc}
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